Mit Glück und Tippstrategie höhere Gewinne erzielen

Etwa 21 Millionen Menschen in Deutschland spielen jede Woche Lotto. Dieses Glücksspiel hat eine hohe Anziehungskraft, obwohl der Suchtfaktor weitaus geringer ist, als dies bei anderen Glücksspielen der Fall ist. Zudem gibt es bei Lotto Strategien, um den Gewinn zu erhöhen, wenn die richtigen Zahlen gezogen werden. Die Möglichkeit, mit einer Strategie zu tippen, ist ein Unterschied zu anderen Glücksspielen, bei denen es rein auf das Glück ankommt.

6 aus 49 tippen
Das Prinzip des Lottospielens ist denkbar einfach: Auf einem Feld mit 49 Zahlen wählt der Spieler sechs aus. Wenn er den Jackpot haben möchte, müssen alle sechs Zahlen sowie die Superzahl, die auf jedem Lottoschein automatisch angegeben wird, richtig sein. Die Wahrscheinlichkeit, den Jackpot zu knacken, liegt aufgrund der Kombinationsmöglichkeiten bei 1 zu 140 Millionen. Allerdings können auch Spieler gewinnen, die weniger Zahlen richtig getippt haben. Die Wahrscheinlichkeit, sechs Richtige ohne die Superzahl zu haben, liegt bei 1 zu 15 Millionen und ist damit schon um einiges wahrscheinlicher. Noch wahrscheinlicher wird es, vier oder fünf Richtige getippt zu haben. Die Chance, überhaupt etwas zu gewinnen, liegt bei 1 zu 54. Allerdings wird der Gewinn immer kleiner je mehr Menschen auf die gezogenen Zahlen getippt haben, da der Gewinn durch alle geteilt wird.

Strategien für den maximalen Gewinn
Um trotz der geringen Gewinnchancen und der Tatsache, dass der Gewinn durch alle Spieler mit den richtigen Zahlen geteilt wird, den maximalen Gewinn zu erhalten, gibt es einige Strategien beim Tippen, die auf Lotto weltweit (www.lottosysteme-weltweit.de) beschrieben werden. Zahlenreihen sollten demnach vermieden werden, da viele Menschen auf diese tippen: Zahlen von 1 bis 6 oder die Primzahlen sind Variationen, die häufig genutzt werden und deswegen auch nur kleine Gewinne garantieren, wenn sie gezogen werden. Auch das Tippen auf Geburtstage kann den Gewinn minimieren: Es gibt zwölf Monate, die maximal 31 Tage haben. Alle Zahlen über 32 werden demnach nicht getippt, weswegen eine Konzentration auf diese Zahlen im Falle des Gewinns für eine höhere Auszahlung sorgen kann. Die beste Strategie ist es demnach, die Kreuze wahllos auf dem Lottoschein zu verteilen, die Zahlen 32 bis 49 aber etwas häufiger zu wählen.

Europaweites Lotto
Lotto wird mittlerweile in vielen Ländern der Welt gespielt, 2012 wurde sogar der länderübergreifende Eurojackpot (http://www.sueddeutsche.de/panorama/neue-lotterie-euro-jackpot-startet-im-maerz-1.1221388) eingeführt. Dieser bietet eine Gewinnwahrscheinlichkeit von 1 zu 60 Millionen, den Jackpot zu erhalten. Aufgrund der höheren Gewinnwahrscheinlichkeit steigt allerdings auch die Glücksspielsucht, zumal es im Euro-Jackpot zwölf Gewinnklassen gibt und nicht nur acht, wie im klassischen Lotto. Diese Gewinnklassen entstehen durch die veränderte Tipp-Möglichkeit: Die Spieler müssen in einem Feld 5 von 50 Zahlen ankreuzen und in einem Extrakästchen mit acht Zahlen nochmal zwei. Wer alle sieben Zahlen richtig getippt hat, bekommt den Hauptgewinn. Damit dieser nicht ins Unermessliche ansteigt, gibt es beim Eurojackpot, anders als beim Lotto, eine Begrenzung: Nach zwölf Wochen muss der Jackpot ausgezahlt werden. Gibt es in der zwölften Woche keinen Gewinner der Klasse 1, also mit allen richtigen Zahlen, wird der Jackpot an den Gewinner der Klasse 2, also einen mit sechs Richtigen, ausgezahlt. Die Tippstrategien beim Eurojackpot gleichen allerdings denen beim normalen Lotto: Die Kreuze sollten gut verteilt werden, mit dem Hauptaugenmerk auf die Zahlen 32 bis 50. Die Kreuze in Muster zu setzen, beispielsweise eine Diagonale, ist nicht sinnvoll: Menschen neigen dazu, in Mustern anzukreuzen, weswegen wahllos verteile Kreuze für einen höheren Gewinn sorgen können.

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